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  • Bangcock

    Die Hauptstadt zählt zu den meist besuchten Städten Thailands. Zu den Hauptattraktionen der Städt zählt das gut ausgebaute Verkehrssystem.

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    Neben der Unmöglichkeit sich zu Fuß fortzubewegen, kann man sich guten Gewissens von einem der allseits beliebten Tuktuks durch die Gegend fahren lassen. Bereits für weniger als einen Dollar sind Sightseeing-Tours in allen Geschäften von Freunden und Bekannten des Tuktuk-Fahrers möglich. Tuktukfahrer sind Meister im Touristen-Pingpong und haben oft Verträge mit lokalen Einrichtungen, die ihnen Geld bringen wenn sie Touristen abschleppen. Solch Etablissements sind nicht gefährlich, dennoch ist die Vostellung der Leute ein wenig erniedrigend.

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    Wem das an Kultur immer noch nicht reicht, der kann sich mit dem öffentlichen Bussystem fortbewegen. Die Fahrpläne sind dabei gut ersichtlich an keiner Bushaltestelle ausgehängt, doch lohnt sich für den niedrigen Preis von 6,5 Baht (1€ ~ 37 Baht) eine Irrfahrt allemal.
    Wen das besonders langweilige Abenteuer reizt, der kann auch eines der vielen seriösen Angebote nutzen und sich von Wat zu Wat begleiten lassen.

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    Wir jedenfalls haben uns in der Nähe der Khao San road niedergelassen. In dieser Backpacker area gibt es kaum Autos, gut und günstiges Essen, saubere Hotels und gelegentlich ein wenig PartEy.

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    Bangkok eignet sich ideal für shopping, viele moderne Malls und ein moderner skytrain zeichnen das Bild im Herzen Bangkoks. Die Preise sind im Vergleich zum restlichen Indochina günstig und die Händler fair.

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    Dass Bangkok eine aufsteigende Metropole ist, zeigt sich vor allem daran, dass immer mehr Brettspielläden aus dem Boden sprießen. Das Konzept hier ist genial, Brettspielen ist umsonst, Getränke werden für normale Preise angeboten. Wären die meisten Spiele nicht sowieso german-style und doppelt so teuer wie zu Hause, hätte unser Rucksäcke nicht ausgereicht. Dennoch haben wir einige gute Ideen gesammelt. Das einzig gute asiatische Brettspiel aus Singapore, Three Kingdom Redux, war leider ausverkauft.

    Bangkok ist die Heimat des Frönigs. Jeden morgen um 8 spielt die Nationalhymne und man ist angehalten anzuhalten und mit der Hand aufs Herz der militärischen Monarchie zu fröhnen.

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    Auch im Kino durften wir an diesem ehrenvollen Prozess teilnehmen, in sinnlicher Erwartung auf das Erwachen der Macht.

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    Für Thailand hoffen wir jedenfalls, dass das Erwachen der Macht friedlich verlaufen wird. Die ‚gelben‘ an der Regierung sind offiziell zwar beliebt, dennoch sprechen einige Einheimische, wohl Anhänger der ‚roten‘ unter vorgehaltener Hand von Unterdrückung und Bürgerkrieg. Ohne genauere Informationen müssen wir uns jedenfalls eines näheren Statements unterhalten und verbleiben mit dem allgemein bekannten Zitat eines friedfertigen Mannes:

    Hail to the king, baby!

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    Quelle Bild


  • Wildlife!

    Unser nächster Stop, der Khao Yaj National Park in Zentral Thailand, versprach lebendig und wild zu werden.

    Um in den Park zu gelangen, mussten wir etwas improvisieren. Der Zug brachte uns in die nahe gelegene Stadt Pak Chong und ein Songthaew bis an die Grenze des Parks. Um zu unserem Campingplatz zu gelangen waren wir dann auf die Hilfe von anderen, motorisierten Parkbesuchern angewiesen.

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    Allerdings war es überhaupt kein Problem per Anhalter zu fahren, da es im Nationalpark so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz ist, dass man Wandernde mitnimmt, da die Wege im Park doch sehr weit sind und es keine Taxis gibt.

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    Als erstes unternahmen wir einen kleinen 8 Kilometer Spaziergang an zwei Wasserfällen vorbei auf einem offiziellen Wanderweg.

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    Es ist leider verboten in vielen Flüssen und Seen im Park zu schwimmen.

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    Nachdem wir dieses Prachtexemplar entdeckt haben, hatten wir allerdings auch gar kein Bedürfniss mehr, uns ins Wasser zu begeben.

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    Überall im Wald begegnen uns Affen.

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    Selbst auf den Campingplatz trauen sich kleine Tiere nahe an die Menschen. Es wird davor gewarnt, Essen unbeaufsichtigt im Zelt zu lassen, da die Affen dies schon von weitem Wittern und sogar Zeltplanen mit ihren scharfen Krallen einreißen um an etwas Leckeres zu kommen.

    Apropos Essen: Die Versorgung im Park ist eher rudimentär. Daher konnten wir endlich einmal unseren Kocher auspacken und uns ‚gute‘ Instantnudeln einverleiben.

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    Am nächsten Morgen haben wir uns mit einer kleinen, netten dreiköpfigen, französischen Familie zusammen getan und uns einen Parkguide gemietet.

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    Mit Mr. Lucky konnten wir auch die nicht offiziellen Pfade begehen und etwas mehr vom Dschungel sehen. Dank unserem Guide ist uns auch nichts passiert. Er hat nämlich am Eingang des Waldes, wie es sich gehört, für eine gute Wanderung gebetet.

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    Neben vielen interessanten Pflanzen haben wir auch einiges an Wildlife sehen können.

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    Hier ein hübsches Hornbill Päärchen. Bekannt sind diese großen Vögel wegen ihre übergroßen Schnäbel.

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    Die Zikade ist wohl eins der nervigsten Tiere der ganzen Welt. Ihr durchgehendes, unglaublich lautes Zirpen kann einen in den Wahnsinn treiben. Zum GLück leben Zikaden die meiste Zeit ihres Lebens (5-7 Jahre) unter der Erde bevor sie auf einen Baum klettern, sich häuten und anfangen Krach zu machen. Das Zirpen ist ein Paarungsverhalten und nach dem Geschlechtsakt sterben die nervigen Monster innerhalb von 2-3 Monaten wieder. Hier sieht man die übrig gebliebene Haut einer frisch geschlüpften Zikade.

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    Die Giant Black Squirrels und Giant White Squirrels sind mit unseren Eichhörnchen entfernt verwandt. Allerdings ist das weiße Eichhörnchen so groß wie eine kleine Katze

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    und das schwarze Eichhörnchen hat schon fast die Körpergröße eines kleinen Fuchses!

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    Ein idyllischer Wasserfall markierte das Ende unserer Wanderung.

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    Wir haben noch mehr tierische Parkbewohner getroffen.
    Zum Beispiel staunten wir nicht schlecht, als wir um 21.00 Uhr das Zelt verließen um die Zähne zu putzen und zwei rießige Rehe direkt vor unserem Zelt grasten. Wir schienen sie auch in keinster Weise zu stören. Auch ihr Lager am Tag haben die Rehe in der Nähe der Menschen aufgeschlagen. Beim Frühstück hatten wir mindestens fünf Beobachter.

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    Einen Tag Instant-Nudeln ist noch auszuhalten, aber nach zwei Tagen, hat man eigentlich schon die Nase voll davon.

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    Eines der exotischsten Tiere, die wir im Park getroffen haben verschießt kleine, harte Stacheln.

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    Es hat absolut keine Angst vor dem Menschen uns ist nachtaktiv. Wir sind dem guten Stachelschwein und seiner Freundin lange gefolgt, leider wollten die zwei nicht so gerne ins Licht kommen um für Fotos zu posieren. Trotzdem hier ein (etwas dunkles) Beweisfoto.

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  • Die schönste Stadt der Welt

    Die Stadt Ayutthaya heute ist berühmt für ihre Vielzahl an Tempeln, Wats und heiligen Stätten. Im 17. Jahrhundert florierte der Handel, die Stadt beherbergte bereits damals geschätzt eine Million Menschen und sie zählte zu den größten und auch schönsten Städten der Welt. Nach der sechsten Belagerung der Stadt durch habgierige Neidhammel [citation needed] im Jahre 1767 wurde die Metropole allerdings von der burmesischen Armee dem Erdboden gleich gemacht. Dieses Datum zeichnet das Ende des Königreichs von Ayutthaya. Viele Ruinen sind wiederaufgebaut worden und die Stadt ist seit 1991 Unesco Weltkulturerbe. [Ayutthaya]

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    In den Wats findet man immer wieder liebevoll gestaltete Figuren

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    und andere heilige Plüschtiere.

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    Dennoch steht das Mem des Buddha in vielen Anlagen im Vordergrund.

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    Gelegentlich fühlt man sich von den vielen Figuren beobachtet.

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    Der Kultismus geht sogar soweit, dass Blattgold von Mönchen an Gläubige verkauft wird, das dann auf bestimmte Budda Statuen aufgeklebt wird.

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    Vielleicht hätten wir in Indien mehr Glück gehabt, hier konnten wir leider niemanden von unserer heiligen Melia überzeugen.

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    Darüberhinaus findet man in der Stadt Spuren von nicht siamesischen Siedlern, wie hier von christlichen Japanern, die auf Grund ihres Glaubens im 17. Jahrhundert aus Japan vertrieben worden sind.

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    Bis auf ein paar wenige Vogelarten, hat die Stadt nur wenig Wildlife zu bieten.

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    Hauptsächlich trifft man in den Parks auf Elefanten, die täglich zur Belustigung von Touristen mit Lastwägen in die Stadt gekarrt werden.

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    Einzig positiv daran ist, dass man Elefanten wenigstens noch nicht auf den lokalen Märkten als Delikatesse angeboten bekommt, nichtsdestotrotz ist das Angebot an für Europäer ungewohnlichen Speisen groß.

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    Wir haben uns da dann doch lieber für mit Nusspampe gefüllte Glibberbällchen mit Kokosraspeln entschieden.

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    Wer einmal selbst über den Markt laufen möchte, kann sich hier noch kurz einen Spaziergang durch die Marktgasse anschauen.


  • Old Sukhothai

    Momentan befinden wir uns in New Sukhothai als Ausgangspunkt um Old Sukhothai zu erkunden.
    Um in die alte Stadt zu kommen, mussten wir knappe 15 km mit einem Tuk Tuk zurücklegen, in dem es sehr strenge Regeln zu beachten galt:

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    Besonders die letzten beiden Verbote machten uns arg zu schaffen.
    Auf dem Weg haben wir erstmalig in Asien eine Feuerwehr erblickt. Die Löschfahrzeuge haben jedoch auch schon einmal bessere Tage gesehen.

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    Old Sukhothai war vor 800 Jahren die Hauptstadt des ersten Königreiches Siam. Für ungefähr 120 Jahre war Old Sukhothai eine florierende Handdelsstadt. König Ramkhamhaeng der Große führte die heutigen Thai Schriftzeichen ein und legte die Grundlagen der Politik und der heutigen Religion.
    Die goldene Ära von Sukhothai ist Geschichte und heute kommen nur noch Touristen und Mönche in die Stadt um die alten Gebäude und Buddhas zu bewundern.

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    Mönche sind uns in Laos und Cambodia schon häufiger begegnet. Allerdings sind die westlichen Vorstellungen von buddhistischen Mönchen wohl etwas romantisch und veraltet.
    Smartphone, Tablet oder eine Zigarrette gehört zur heutigen Grundausstattung der „Entsagenden“.

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    Ein illustrer Zeitvertreib der Mönche ist es etwa in einem Pick-Up Truck mit lauter Musik und einem Gong auf der Ladefläche durch Dörfer zu fahren und sich von den Gläubigen Geld zustecken zu lassen. Dafür wird später natürlich das Seehlenheil und Gesundheit den Dorfbewohnern versprochen.

    Neben dieser schweren Arbeit sind die Mönche natürlich auch bemüht, ihr eigenes Karma ins Positieve zu rücken. Dies kann man erreichen, indem man Vögel, Fische, Frösche oder Schildkröten freilässt. Um ein Tier jedoch frei lassen zu können, muss es vorher allerdings erst einmal gefangen werden. Das besorgen aber nicht die Mönche, sondern findige Händler, die ihre lebendige Ware gleich neben einem Teich preisbieten. Ob die Händler allerdings schlechtes Karma auf sich laden, weil sie die Tiere eingefangen haben, wissen wir nicht genau.

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    Nach diesem für uns schmerzhaften Kulturschock haben wir die Mönche Mönch sein lassen und uns den recht schön angelegten Park des Unesco Kulturerbes angesehen: Old Sukhothai

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    Bei der recht angenehmen winterlichen Hitze konnten wir problemlos etwas relaxen.

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    Zwischen all den alten, toten Mauern haben wir auch noch einen lebendigen Bewohner der Stadt gefunden.

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    Übrigens huldigen die Einheimischen nicht nur Buhhda, sondern hier auch einer Statue von König Ramkhamhaeng dem Großen. Lang lebe der König!

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    Nachdem die alte Stadt von uns zur Genüge begutachtet worden ist, haben wir uns noch ein abkühlendes Bad gegönnt und den Rest des Tages zurück im 26. Jahrhundert verbracht.

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  • Doi Inthanon

    Der Doi Inthanon ist mit 2565m der höchste Berg in Thailand und daher vor uns nicht sicher. Als Basis für unsere Mission haben wir die nahe gelegene Stadt Chiang Mai gewählt, allerdings gestaltete sich die Suche nach einem passenden Treking-Angebot etwas schwierig.

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    Alle Agenturen in denen wir in der Stadt nachgefragt haben, waren schlichtweg unfähig und sind wohl für dicke amerikanische Touristen ausgelegt. Als Trekking wird den Leuten hier 45 Minuten über Holzplanken durch den Wald laufen verkauft und als Highlight wird den Menschen dann eine wunderbare Aussicht auf dem höchsten Berg Thailands versprochen. Dumm nur, dass man mit dem Jeep hinauf gefahren wird, dabei die Luft verpestet und oben die Sicht durch die Radarstation Mr. Radar versperrt wird. Das scheint die meisten Besucher allerdings nicht zu stören, gäbe es denn sonst die Fülle an gleichen Angeboten nicht. Gleichzeitig bieten die meisten Touren noch dazu Elefantenreiten an, wobei oft fraglich ist, ob die Elefanten artgemäß behandelt werden.

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    Besonders grausam fanden wir etwaige Angebote, bei denen man mit Babies wilder Tiere Fotos schießen kann, stellt sich doch die Frage, woher so viele Jungtiere denn kommen und wie sie von ihren Elterntieren getrennt werden. Wir zweifeln jedenfalls daran, dass es genügend verweiste Tiere gibt um den Bedarf der Touristen an solchen Fotos zu decken.
    Ein weiteres Highlight der Agenturen sind Besuche bei sog. Karen Long Neck Villages, das sind Dörfer mit Leuten (Karen-Stamm), die diesen besonderen Halsschmuck um ihre dadurch extrem langen Halse tragen. Dumm nur, dass die Dörfer nicht deren Alltagsleben zeigen, sondern von der Regierung extra erbaut worden sind. Die Leute, die dort ‚leben‘ wurden umgesiedelt, oft aus Burma und sehen von den Einnahmen des menschlichen Zoo’s leider nicht sehr viel. Hatte uns ein einheimischer Karen so erzählt, der übrigens auch nicht anders lebt als alle anderen ‚modernen‘ Menschen.
    Den meisten Touristen, die wir hier treffen sind solche Kleinigkeiten scheinbar egal, sonst gäbe es die Fülle an identischen Angeboten nicht, aber dazu muss man auch sagen, das wir jetzt speziell vielleicht nicht so sind wie die meisten Touristen.

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    Gelegentlich fragen wir uns schon, wer sich bei Mr. Kebab für fast die doppelte Summe eines guten Straßenessens ums Eck, einen Döner von glücklichen Hühnern holt,

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    oder ob es wirklich so dumme Menschen gibt, die sich bei Hello Kitty Botox in die Falten spritzen lassen und Fett absaugen lassen. Fehlt eigentlich nur noch Mr. Coffee.

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    Genug gelästert, nach alter Viking Biking Tradition

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    hatten wir eine Lösung gefunden, den Berg zu erklimmen: Wir machen’s einfach selbst. Um 05h30 ging es mit dem Motorrad los, hier der verpflichtende Morgenselfie um 7h30 am Fuß von Doi Inthanon.

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    Dank eines netten Menschen aus dem Internet, hatten wir die genauen GPS-Daten für die Route und somit auch den genauen Einstieg auf 1500m für den Aufstieg.

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    Nach gut 500 Höhenmetern hatten wir den Bergkamm erreicht, auf dem uns ein kühles, feuchtes Lüftchen entgegenwehte.

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    Am Ende des ausgetretenen Pfades fanden wir eine kleine Pagode und wurden mit etwas Aussicht belohnt.

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    Dank GPS, war der Weg um die Pagoda in Richtung Doi Inthanon nicht schwer zu finden,

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    und wir waren auch auf eine kurze steilere Passage bereits mental vorbereitet.

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    Nach der Kletterei trafen wir auf eine Gruppe thailändischer Wanderer, die uns gleich auf eine Tasse heißen Kaffee und Kuchen einluden.

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    Ihr Tourguide Wa bot uns an, uns vom Gipfel mit dem Pickup mit runterzunehmen, was uns sehr gelegen kam, da wir ohne sein Angebot, den Gipfel nicht rechtzeitig erreicht hätten und umkehren hätten müssen. Zusammen ging es weiter in Richtung Doi Inthanon.

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    Der Gipfel war ein häßlich Parkplatz voller dicker Touristen.

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    Die Talfahrt selbst war ein kleines Abenteuer, fuhren wir doch zu siebt auf der Ladefläche.

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    Für ein kleines Dankeschön wurden wir bis zu unserem Motorrad gefahren und hatten noch genügend Zeit, bei Tageslicht die Heimreise ins Hotel anzutreten. Nach so viel Action, hatten wir beschlossen, am nächsten Tag etwas weniger viel zu unternehmen und dafür mehr in die lokale, städtische Kultur einzutauchen.

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    Als Entschädigung für den langen Eintrag, hier ein trauriger Hund mit Unterbiss.

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  • Kochen mit Tick

    Das Essen in Thailand hat seinen guten Ruf nicht zu Unrecht und da wir schließlich auch etwas Asiatisches für euch mitbringen wollen, haben wir beschlossen in Chiang Rai einen Kochkurs zu machen.

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    Dass es kein normaler Kochkurs werden würde, ahnten wir am Anfang des Tages noch nicht.
    Wir wurden morgens von einer winzig kleinen Frau an unserer Unterkunft abgeholt und mit zwei anderen Deutschen auf den Markt gefahren.

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    Schon da stellte sich heraus, dass irgendwas mit unserer Küchenchefin Tik nicht stimmen konnte.
    Die ältere Dame machte des öfteren komische Geräusche à la Marge Simpson und Emotionen wie Freude oder Ärger riefen bei ihr oftmals ein lautes Quietschen hervor.

    Mit Spickzetteln bewaffnet, auf denen die wichtigsten Vokabeln standen, schickte uns Tik an die Front, um die Zutaten für unsere vier Gerichte, die wir an diesem Tag kochen wollten, auf dem Markt einzukaufen.

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    Zwischendrin haben wir allerhand über die thailändische Kultur erfahren und durften viele lokale Spezialitäten frisch von den Ständen probieren.
    Bei den noch lebendigen Maden konnten wir uns glücklicherweise weigern.

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    Nachdem wir alle Zutaten erstanden hatten, fuhren wir mit Tik zu ihrem Haus etwas außerhalb der Stadt. Dort gab es als Horsd’œuvre erst einmal Bananenchips und leckeren Tee von der Plantage um die Ecke.

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    Eingekleidet in wirklich hübsche Schürzen, stürzten wir vier uns dann in die Arbeit. Als erstes konnten wir in dem hauseigenen Garten Kräuter pflücken und weiteres Gemüse ernten und anschließend kam das große Geschnippel.

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    Für Kristin blieb die warscheinlich beste Aufgabe übrig: Rohe Schrimps pulen.

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    Mit den Rezepten unserer Küchenchefin durften wir unser Essen dann selbstständig zubereiten. Mit etwas professioneller Hilfe, hat am Ende aber wirklich alles einmalig, wunderbar, grandios und lecker geschmeckt.

    Omlet mit komischen asiatischen Kräutern:

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    Grünes Curry mit Hühnchen und Baby-Aubergine:

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    Traditionelles Pad Thai mit Shrimps:

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    Zum Schluss das Beste von allen Gerichten: Knusprig gebratenes Hühnchen mit Cashewnüssen

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    Guten Appetit!?

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    Zum Nachtisch gab es noch 2 Kilo frische Maracuja vom Markt. Den Rest durften wir mit nach Hause nehmen.

    Als wir alles aufgegessen hatten, war die Veranstaltung noch lange nicht zu Ende. Unsere Köchin hatte sich zur Aufgabe gemacht, all ihren Lehrlingen möglichst viel thailändische Kultur nahe zu bringen.

    Eine auf das Königreich von Lan Na zurückgehende Tradition ist es, einen Ballon steigen lassen.

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    Mit ihm sollen all unsere Wünsche aufsteigen und natürlich auch erfüllt werden.

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    Danach sind wir in der Nachbarschaft an einen kleinen Fluss gefahren und haben hier zu viert rund 2 Kilo Fischfutter verfüttert.

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    Dies soll angeblich gutes Karma bringen.

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    Auf dem Weg zurück in die Stadt konnten wir uns eine ansässige Teeplantage besuchen.

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    Wir haben herausgefunden, warum es in Asien so warm ist:
    Es gibt 2 Sonnen! Außerdem haben einige wenige Einheimische es gemeistert diese zwei Sonnen nach ihrem Willen zu bewegen.
    Wir können das nun auch.

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    Alles in allem ein super Tag, dank unserer witzigen, weisen und ein wenig verrückten Chefin Tik.

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  • Black and white

    Um zu unserem nächsten Stop Chiang Rai zu gelangen, mussten wir in ein sehr seltsames Gefährt einsteigen. Ich glaube hier zu Lande nennt man es einen Bus. Ich finde allerdings, es sieht aus wie eine 70er Jahre Disco mit Holzfußboden.

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    Seit wir in Thailand angelangt sind, müssen wir sehr viel leckeres Essen zu uns nehmen. Besonders gut schmeckt uns Pad Thai. Das sind angebratene Nudeln, meist mit Ei, leckerer Soße, Gemüse und Kräutern. Dazu gibt es stets Rohrzucker, Chilliflocken, Limone und Erdnüsse zum Verfeinern des sehr preisgünstigen Gerichtes (ca. 1 €).

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    Schon nach knapp einer Woche Thailand ist es offensichtlich, dass die Thai wesentlich tierlieber sind als ihre Nachbarn, die Vietnamiesen, Chlaoten oder Scambodianer.

    Ob die Tiere das auch so sehen, wissen wir jedoch nicht.

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    Auf dem Weg zu einer heißen Schwefelquelle, in der wir uns am Nachmittag entspannten, fuhren wir an einem klitzekleinen Buddha vorbei.

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    Der gute ist innen hohl und kann wohl, sobald er fertig gestellt ist, begangen werden.

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    In Chiang Rai gab es zwei verrückte Künstler. Der eine hat im Norden der Stadt rund 40 schwarze Häuser gebaut, der andere im Süden einen weißen Tempel. Ob die beiden befreundet waren, oder ihre Kunstwerke eher als Herausforderung für den jeweis Anderen sahen, können wir nicht sagen. Jedenfalls sind beide Kunstwerke einmalig, skurril und faszinierend.

    Im Bandaam Museum stehen die schwarzen Häuser, gebaut von Thawan Duchanee.

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    Der gute hatte ein Faible für tote Tiere und Knochen, deshalb besteht die gesamte Inneneinrichrung der Häuser daraus.

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    Im Gegensatz dazu steht der Künstler Chaloemchai Khositphiphat eher auf weiße und goldene Dinge. Er hat im Süden der Stadt einen weißen Buddha Tempel errichtet.

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    In seine Kunstwerke kann man viel Gesellschaftskritik hineininterpretieren.

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    Alle Werke sind erstaunlich detailliert gearbeitet.

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    Ein bisschen buntes Glitzer darf natürlich auch nicht fehlen.

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    Im eigentlichen Buddha Tempel durften wir leider keine Fotos schießen. Der gesamte Raum ist ein riesiges gold – orangenes Gemälde, das wirklich einmalig beeindruckend ist.
    (Aber da hier alle unsere Leser des Computers mächtig sind, schlage ich einfach eine Google Suche zu „White Temple Chiang Rai“ vor.)

    Nebenann befindet sich noch ein kleinerer Tempel,

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    ein goldiger Wunschbrunnen

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    und das schönste Toilettenhäusschen, dass wir jemals gesehen haben.

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    Mit so viel Liebe zum Detail wurden auch die Nicht-Rauchen-Schilder stilecht verwirklicht.

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  • Time warp

    Irgendwie müssen die Thailänder Wind davon bekommen haben, dass wir über die Grenze sind, jedenfalls haben sie zu unserer Begrüßung eine Parade abgehalten.

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    Angekommen sind wir in der geschäftigen Grenzstadt Chiang Khong. Gleich als erstes fällt ein überaus vergoldetes Gebäude mit einem Bild des Königs im Zentrum auf.

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    Auch hier gibt es unzählige buddistische Tempelanlagen.

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    Nicht weit von der Stadt entfernt liegt die Gebirgskette Doi Pha Mon, die wir einmal mehr motorisiert erkundeten. Sie bildet die Grenze zwischen Laos und Thailand.

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    Unser erstes Ziel war Doi Pha Tang, neben dessen Gipfel ein Budda trohnt.

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    Auf dem Berg befindet sich eine berühmte Steinsformation, nämlich das ‚Gate of Siam‘. Diese Route nach Laos steht heute als Denkmal stellvertretend für viele Soldaten, die in der Region einst ihr Leben gelassen haben.

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    Auch heute noch kommt man ohne Probleme und ohne Stempel zurück nach Laos.

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    Die Aussicht ist atemberaubend.

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    Unterwegs trafen wir zwei Asiaten, die sich mit ihren Wollmützen im hiesigen Winter bei knapp 20°C pudelwohl fühlten.

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    Der nächste Gipfel auf unserer Liste war der Phu Chi Fa.

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    Der Grenzstein zwischen den beiden Ländern hier zeigt deutliche temporale Fluktuationen.

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    Dank unseres detaillierten Hintergrundwissens in temporaler Mechanik, konnten wir die Grenze glücklicherweise durch Remodulation unseres Deflektors passieren.

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    Die Berge im 26. Jahrhundert ähneln jedenfalls sehr denen von vor 500 Jahren.

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